Stiftung der Volksbank schüttet 21.750 Euro für Heimatforschung und Heimatpflege aus

Stiftung der Volksbank schüttet 21.750 Euro für Heimatforschung und Heimatpflege aus
Gemeinsam für die Heimatforschung und Heimatpflege: Stiftungsbeirat und Vereinsvertreter der geförderten Institutionen bei der Übergabe der Fördermittel

NIEDERRHEIN Mit 21.750 Euro unterstützt die Stiftung für Heimatforschung und Heimatpflege der Volksbank an der Niers Vereine, die sich in besonderer Weise für ihre Heimatregion einsetzen. Im Festsaal Permeshof in Straelen wurden jetzt durch den Stiftungsbeirat die Fördermittel feierlich übergeben. Johannes Janhsen, Vorstandsmitglied, begrüßte die Vertreter von insgesamt 27 Vereinen und Gruppen, die in diesem Jahr gefördert werden. Johannes Snelting, Vorsitzender des Stiftungsbeirates, stellte die geförderten Projekte kurz vor und nahm die Vergabe der Stiftungsmittel vor.

Die größte Fördersumme erhielt in diesem Jahr mit 3.000 Euro die St. Barbara Bruderschaft Straelen für die Restaurierung der Heiligenfigur der heiligen Barbara. Über 1.500 Euro durfte sich der Verein der Freunde und Förderer des Stadtarchiv Straelen freuen, der mit diesem Betrag den Druck des Buches „1948 – 1968: Die Amtszeit des Bürgermeisters Basten und des Stadtdirektors Glatzel“ finanziert.   Der Heimatverein Nierswalde erhielt 1.500 Euro für die Erneuerung des Wappenbaums. Weitere 1.500 Euro gingen an den Initiativkreis „Weißes Häuschen“ Issum zur Renovierung des Baudenkmals „Weißes Häuschen“. Der  Historische Verein für Geldern und Umgegend erhielt zur Förderung des „Geldrischen Heimatkalenders“ ebenso 1.200 Euro wie der Arbeitskreis Weezer Heimatgeschichte zur Erstellung des Jahrbuchs 2017.

Mit 1.000 Euro erhielt der Heimat- und Verkehrsverein Uedem für die Herausgabe des Buchs „Zwischen Front und Heimat – Uedem im 1. Weltkrieg“ eine wertvolle Unterstützung für sein Projekt. Die Kyffhäuser Kameradschaft Veert wurde mit 1.000 Euro für die Restaurierung der Gedenktafeln des Ehrenmals unterstützt.

800 Euro erhielt der Heimatverein Goch für den Buchdruck „Juden in Goch während der NS-Zeit“. Der gleiche Förderbetrag ging an das RAF-Museum Laarbruch-Weeze zur Förderung von Museums-Dokumentationen. Den Heimatfreunden Kapellen wurden 800 Euro zur Herausgabe des Buchs „Ein Dorf verändert sein Gesicht“ zur Verfügung gestellt. Mit 800 Euro wurde die Restauration der Gildentruhe der St. Nicolai-Bruderschaft Issum gefördert.

Über Fördermittel in Höhe von jeweils 750 Euro freuten sich der Förderverein St. Urbanus Winnekendonk, die St. Antonius – St. Sebastianus Bruderschaft Pont, der Kapellenverein der St. Antonius-Kapelle Eyll und Reitverein Blücher Sevelen.

Die im Jahr 1994 gegründete Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatforschung und Heimatpflege vergibt jährlich Stiftungsmittel zielgerichtet an Vereine und Institutionen, mit denen Projekte aus den Bereichen Heimatgeschichte, gewachsenen Traditionen sowie religiöses und profanes Brauchtum gefördert werden.