Bäderverein Waldfreibad Geldern wird mit kleinem „Stern des Sports“ in Gold ausgezeichnet

Glückliche Gewinner beim Wettbewerb „Sterne des Sports“: BVR-Präsident Uwe Fröhlich, Wilfried Bosch, Mitglied des Vorstands Volksbank an der Niers, Friedhelm Lange, Vorsitzender Bäderverein Waldfreibad Geldern, Bundepräsident Joachim Gauck und DOSB-Präsident Alfons Hörmann (von links)

BERLIN/GELDERLAND Für den insgeheim erhofften Sprung auf das Siegerpodest hat es am Ende dann doch nicht ganz gereicht. Dennoch war der Bäderverein Waldfreibad Geldern sichtlich stolz über die Auszeichnung mit dem kleinen „Stern des Sports“ in Gold aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ in Berlin. Zu den ersten Gratulanten für die Auszeichnung des vom Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken ausgelobten Wettbewerbs zählten DOSB-Präsident Alfons Hörmann und der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich. Neben dem kleinen „Stern des Sports“ erhielt der aktive Verein noch eine Siegprämie in Höhe von 1.000 Euro.

Begleitet wurde der Bäderverein von der Volksbank an der Niers und dem KreisSportbund Kleve. „Ein toller Erfolg für den Bäderverein Waldfreibad, der für sein hohes gesellschaftliches Engagement eine solche bedeutende und öffentliche Auszeichnung erfährt”, resümierten Wilfried Bosch, Vorstandsmitglied der Volksbank an der Niers, und Lutz Stermann, Vorsitzender des KreisSportBundes, die sich gemeinsam mit dem Vereinsmitgliedern über den großartigen Erfolg freuen.

Insgesamt wurden 17 Sportvereine aus ganz Deutschland für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt. Die Vereine hatten sich als Landessieger und Gewinner eines „Großen Stern des Sports“ in Silber für das Finale qualifiziert. „Wir haben eine Sportbasis, um die wir von der ganzen Welt beneidet werden. Die 91.000 Vereine von Sportdeutschland schreiben Tag für Tag Geschichten, die viel zu selten erzählt und beleuchtet werden“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in Berlin: „Mit den ‚Sternen des Sports‘ rücken wir dieses gesellschaftliche Engagement in den Blickpunkt.“

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Den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2014 hat das Team Bananenflanke, begleitet von der Volksbank Regensburg, erhalten. Das Team Bananenflanke hat mit der Bananenflanken-Liga (kurz BFL) eine eigene Fußballliga für lern- und geistig behinderte Kinder und Jugendliche gegründet. Mit dieser Idee überzeugte der Bundessieger die Jury. Benannt

hat sich der Verein nach einer Schusstechnik, die in den 80er Jahren durch Fußballnationalspieler Manfred Kaltz populär wurde. Die Bananenflanke versteht der Regensburger Verein als Symbol dafür, dass im Leben der lern- und geistig behinderten Fußballer auch nicht immer alles gerade läuft. 2014 wurde die erste Saison der BFL ausgespielt, und zwar in Kooperation mit dem Fußballdrittligisten SSV Jahn Regensburg, der die Trainer und Teampaten stellte. In Zukunft soll die BFL auf andere Städte ausgedehnt werden.

Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Orts-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher fast fünf Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu. Bereits in den nächsten Wochen startet auf lokaler Ebene die Ausschreibung für die „Sterne des Sports“ 2015.