„Wer kommt, der kommt“ – Feines Niederrhein-Kabarett mit Stefan Verhasselt in Wetten

Stefan Verhasselt, Bildhinweis: Tina Hirop

WETTEN Frei nach der Devise „Wer kommt, der kommt“ hat der Niederrheiner unter den Kabarettisten Stefan Verhasselt sein mittlerweile viertes Programm benannt und ihm den Untertitel gegeben „Kabarett 4.0“.

Was aber wenn wirklich alle kommen? Die „Im-Flugzeug-zu-früh-Aufsteher“, die auf Parties konsequent „Zu-Früh-Kommer“ oder jene Zeitgenossen, die sich bis zur letzten Sekunde alle Hintertürchen offenlassen, um ja nicht am falschen Hot-Spot zu sein? Dann gibt es einen unterhaltsamen Kabarettabend mit scharfen und charmanten Analysen unseres täglichen Daseins – und das in Wettens guter Stube - dem Knoase-Saal.

Stefan Verhasselt sinniert über „ganze Tische“ in Restaurants, hinterfragt übertriebene Political Correctness und schüttelt den Kopf über Stammgäste-Allüren und Eltern im WhatsApp-Wahn. Er kann aber auch leise, wenn er bildhaft über seine künftige Wohnsituation im Himmel nachdenkt und über die Menschen, die er dort möglicherweise trifft.

Kunstgerecht spannt er unterhaltsame Geschichten um kleinste Fragen und Gedanken und nimmt sich dabei selbst genau so wenig ernst wie seine zahlreichen Protagonisten. Der heitere Gebrauch des Niederrhein-Jargons kommt selbstverständlich nicht zu kurz.

Stefan Verhasselt, Bildhinweis: Agentur
Stefan Verhasselt, Bildhinweis: Tina Hirop

Das Publikum darf sich schon jetzt auf viele kleine absurd-normale Geschichten und feinsinnige Beobachtungen freuen – uns das immer im interaktiven Zusammenspiel mit dem Publikum und schauspielerischen Einlagen.  

„Wer kommt, der kommt“ heißt es also am Samstag, 18.11.2018 um 19.30 Uhr im Knoase-Saal in Wetten. Der Eintritt beträgt für Volksbankkunden 15 Euro, alle anderen Kabarettfreunde bezahlen 20 Euro. Karten gibt es bei der Volksbank Kevelaer, unter www.vb-niers.de/kulturherbst oder an der Abendkasse. Schon jetzt ist klar: „Wer nicht kommt, isset selbst inschuld.“