Gelungener Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers

„Wir arbeiten gerne hier an der Niers“ – Klares Bekenntnis der Volksbank an der Niers zur Region auf dem Neujahrsempfang

Gelungener Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers: (v.l.) Wilfried Bosch (Vorstand), Peter Küppers (Aufsichtratsvorsitzender), Referent Wolfgang Clement (Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a. D.),Johannes Janhsen (Vorstand),Ulrich Wolken (Vorstand).

NIEDERRHEIN Über 300 geladene Gäste begrüßte Vorstandsmitglied Johannes Janhsen beim diesjährigen Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers im Kultur- und Kongresszentrum KASTELL in Goch. Janhsen zog ein positives Resümee des abgelaufenen Geschäftsjahres und gab einen ebenso ermutigenden Ausblick auf das noch junge Jahr 2014. Mutig, deutlich und gradlinig zog Gastredner Wolfgang Clement mit seinem Vortrag „Was jetzt zu tun ist – Deutschland 2.0“ die Gäste in seinen Bann.

Die Bilanz der Volksbank fällt auch für das Jahr 2013 wieder positiv aus – und das bei weiterhin schwierigem Marktumfeld. „Das Kreditengagement in die heimische Wirtschaft und den Immobilienmarkt unserer Region ist um zwei Prozent auf 1,34 Milliarden Euro gestiegen“ zeigte sich Janhsen zufrieden. Einen stärkeren Anstieg konnten die Einlagen verzeichnen, die um 3,6 Prozent angewachsen sind. Die starke Geschäftsentwicklung der Volksbank an der Niers spiegelt sich auch in der gestiegenen Bilanzsumme wider – sie stieg um 2,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Wie in den Vorjahren kann nach Steuer- und Dividendenzahlung auch in diesem Jahr eine Stärkung des Eigenkapitals vorgenommen werden.

„Unsere Kreditgenossenschaft ist weiterhin solide unterwegs und begegnet den gelegentlichen Stürmen aus Politik und Aufsicht in aller Ruhe und Gelassenheit“, resümierte Jahnsen und ergänzte: „Wir setzen weiterhin auf Qualität und halten Kurs!“ Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Wilfried Bosch und Ulrich Wolken spricht Janhsen seinen Dank für diesen Erfolg an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank aus.

Hochspekulativen Geldanlagen in Zeiten der Niedrigzinsphase erteilte Janhsen eine klare Absage. „Wer sein Geld im vergangenen Jahr in Venezuela angelegt hätte, darf jetzt behaupten, den richtigen Riecher gehabt zu haben. Wir haben Ihnen diesen Rat nicht gegeben. Und das aus gutem Grund, denn wir zocken nicht mit unserem und erst recht nicht mit dem Geld unserer Kunden.“ Stattdessen lege die Volksbank an der Niers das Geld der Region auch in der Region wieder an. So werden mittelständisches Unternehmertum und Arbeitsplätze an der Niers gesichert. „Raiffeisens Ausspruch ‚Das Geld des Dorfes dem Dorfe‘ hat auch für uns weiterhin Gültigkeit. Wir schielen nicht auf die großen Finanzmetropolen – wir bleiben lieber hier am Niederrhein, denn hier kennen wir uns aus, hier leben und lieben wir die Traditionen vor Ort und die mittelständische Mentalität“ fasste Janhsen sein klares Bekenntnis zur Region zusammen.

Dieser Ansatz werde auch im gesellschaftlichen Engagement deutlich. Mit mehr als 420.000 Euro wurden im vergangenen Jahr Vereine und Institutionen im Geschäftsgebiet der Volksbank unterstützt.

Mit einem zuversichtlichen Ausblick auf das neue Jahr 2014 schloss Jahnsen seine Rede mit einem Zitat von Goethe: „Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muss man beizeiten anfangen!“ und forderte die Gäste auf „Lassen Sie uns heute beginnen, weitere Erfolgsgeschichten zu schreiben.“

Gastredner Clement gab einen mutigen und nachdenklich stimmenden Ausblick auf die Zukunft Deutschlands. „Deutschland geht wirtschaftlich gut gerüstet ins Neue Jahr. Gleiches könne man von der ‚großen Koalition‘ in Berlin, der ‚Super-Koalition‘, wie Kurt Biedenkopf durchaus kritisch sagt, bei bestem Willen nicht behaupten“ so Clement. Der Koalitionsvertrag sei jedenfalls nicht ermutigend, das gelte für die darin angesprochene Arbeitsmarktpolitik wie für die sozialen Sicherungssysteme wie für die Energiewende. „Aber noch ist natürlich nicht aller Tage Abend. Der Hinweis des neuen ‚Superministers‘ Gabriel, man brauche für die Energiewende einen ‚Neustart‘, klingt jedenfalls schon positiver“, fasste der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit seine erste Einschätzung der aktuellen politischen Situation in unserem Land zusammen.

Für einen gleichermaßen musikalischen wie humorvollen Ausklang des Neujahrsempfangs sorgten die durchgeknallten Comedymusiker „The Slampampers“ mit ihrer actiongeladenen Show und ernteten zu Recht jede Menge Lacher – und natürlich Applaus.