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5 Tipps zur Mitarbeitermotivation

30.04.2013 – Gehaltserhöhungen, Boni und Incentives sind beliebte Mittel, Mitarbeiter zu motivieren. Diese materiellen Anreize aber führen erfahrungsgemäß nur kurzfristig zur Steigerung der Zufriedenheit. Mitarbeitermotivation sollte für Sie als Führungskraft bedeuten, auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter einzugehen. Pauschalisierte Motivationsversuche scheitern häufig, da jeder Ihrer Mitarbeiter eine ganz persönliche Ebene besitzt, über die Sie seine Motivation aufbauen und sein Engagement für Ihr Unternehmen sicherstellen können.

Gesellschaftliche Anerkennung

Unterstützen Sie Mitarbeiter mit einer egozentrischen und bestimmenden Selbstdarstellung, durch besonders prominente Aufgaben, die ihre Reputation stärken. Erklären Sie ihnen, wie delikat ihre Funktion in Ihrem Unternehmen ist und dass Sie ihrer besonderen Kompetenz bedarf.

Fürsorge und Beistand

Unsicheren und zaghaften Mitarbeitern können Sie als Motivation helfen, sich sicher zu fühlen und Vertrauen zu fassen - nur in Geborgenheit können sie ihr Potenzial ausschöpfen. Dazu sollten Sie Kontakt zu ihnen halten und sie rückversichern – betonen Sie, dass die Aufgaben mit wenig Risiko verbunden sind und überlassen Sie ihnen Funktionen zur Herstellung von Sicherheit oder zur Steigerung von Qualität.

Kommunikation und Gewissheit

Den klassischen Teamplayern ist der Austausch mit dem Umfeld sehr wichtig. Lassen Sie diese Mitarbeiter wissen, dass Sie ihre Bemühungen um das Team und das Klima im Unternehmen schätzen. Versichern Sie ihnen, wie viel Ihnen persönlich an der Erledigung dieser Aufgaben gelegen ist.

Wertschätzung

Geben Sie einem Mitarbeiter, der besonderen Wert auf Genauigkeit, Stil und  Organisation legt, vor allem Aufgaben, die von seinen Stärken profitieren: Aufgaben, die Präzision und Hingabe an das Detail erfordern. Zeitdruck ist für diesen Typ Mitarbeiter Gift, Stress und Hektik. Sagen Sie ihm, wie kostbar seine perfektionistische Herangehensweise in bestimmten Bereichen für Sie und Ihr Unternehmen ist.

Kompetenz und Spielraum

Übertragen Sie dem Individualisten Kompetenzen, überlassen Sie ihm Verantwortung und geben Sie ihm dabei weite Spielräume. In Eigenregie arbeitet er am besten und wird Ihnen termingerecht ein gutes Ergebnis abliefern. Strenge Kontrolle und unflexible Vorgaben sollten Sie auf jeden Fall vermeiden – engen sie den Individualisten ein, ersticken Sie seine Motivation im Keim. Kleinteilige Anordnungen sind bei ihm nicht von Nöten, er orientiert sich eher an den übergeordneten Zielen und Interessen Ihres Unternehmens.

Fazit

Treten Sie in persönlichen Kontakt mit Ihren Mitarbeitern und erkennen Sie ihre Stärken. Diese nämlich zu fördern und anzuerkennen wirkt sehr viel motivierender als Tadel und Druck. Finden Sie heraus, was Ihre Mitarbeiter antreibt und holen Sie jeden dort ab, wo er steht. So fördern Sie eine produktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

redaktionell verantwortlich: mittelstanddirekt